Royaler Alternative Rock als Statement zur gegenwärtigen Lage der Nation: Kaiser Franz veröffentlicht am 11. Dezember seine aktuelle Single „HURRA HURRA“.

Die Klänge von Kaiser Franz sind mal Laut, mal Lässig, mal Leise!Mit seinem deutschen Alternative Rock setzt er dem menschlichen Dasein mit all seinen Licht- und Schattenseiten die Krone auf. Völlig ungeschminkt und einem Hauch von Dreck besingt er in seiner Musik die alltäglichen Geschichten die das Leben schreiben. Durch und durch bürgerlich wurde Franz 1987 im nördlichen Ruhrgebiet als Kind einer Bergmannsfamilie geboren. Ende der 1990er Jahre begann seine künstlerische Laufbahn ‚total unroyal‘ als singender Bub in einer Schulband, wo er die ersten Bühnenerfahrungen sammelte. Mit der ersten Bandgründung im Jahr 2005, wuchs in ihm die Passion eigene Songtexte auf deutsch zu verfassen. Nach etlichen Band-Projekten von Punk über Rock/Pop bis Hardcore und hunderte Konzerte im gesamten Bundesgebiet, beschloss er mit Stimme, Stift und Papier eigene Wege zu bestreiten.

Ab 2014 begann er unter dem Pseudonym Kaiser Franz seine Texte im Duett mit wechselnden Akustikgitarristen Live zu performen. Innerhalb von gut mehr als 280 Konzerten (bundesweit) konnte Kaiser Franz bis heute einige größere Teilerfolge wie u.a. den Rio Reiser Songpreis 2016 (Unna) und Wochengewinner bei WDR 2 POPSzene im Westen | 27. Mai 2019) verzeichnen. Im Frühjahr 2018 arbeitete Kaiser Franz mit dem Produzenten Siggi Bemm (Peter Maffay, Udo Lindenberg, Joachim Witt, Kreator, Caliban, Tiamat, Mike Zero u.v.a.) zusammen und veröffentlichte mit dessen Unterstützung seine Debüt-EP: „VOLLE KRÖNUNG“ (Woodhouse Records – 06|19).

Durch den Zusammenschluss der Hofkapelle, etlichen Konzerten in 2019 und der darauffolgenden COVID-19 Pandemie beschloss der Kaiser nebst Gefolge neue Horizonte zu erschließen. Nun erscheint am 11.12.2020 die Single: „HURRA HURRA“, als ein musikalisches Mundwerk zur aktuellen gesellschaftlichen Lage.

Es gehört zur persönlichen Biografie von Kaiser Franz, sich den unterschiedlichen Widrigkeiten des Lebens charakterstark zu stellen. Ein musikalischer Kommentar zur aktuellen gesellschaftlichen Situation ist da nur folgerichtig. Und die ist derzeit nun einmal von der Corona-Pandemie bestimmt. Aber Kaiser Franz wäre eben nicht Kaiser Franz, wenn er „nur“ rührselig Missstände aufzählen würde. Gewohnt royal-bissig seziert er mit der am 11. Dezember erscheinenden Single „HURRA HURRA“ auf seine eigene Art und Weise die Lage der Nation. „Die ganze Spaß- und Billigkultur ist plötzlich zu Ende“, erklärt der Songschreiber. So halte uns die Krise im Grunde nur einen Spiegel vor und verdeutliche eine Entwicklung, die de facto schon viel länger andauere: „Überall wird nun beklagt, dass man keine Konzerte, Theater und Kneipen mehr besuchen kann – und das vielerorts von Menschen, die auch vor der Pandemie schon kein Geld für Kultur oder Gastronomie ausgegeben haben.“ Wie ein Brennglas verdeutliche die Pandemie die prekäre wirtschaftliche Situation großer Teile der Bevölkerung.

Dabei gehöre zur Ambivalenz der Krise, dass diejenigen, die es sich leisten können, kaum auf etwas verzichten müssen: „Trotz Lockdown liegen in den Supermarktregalen exotische Lebensmittel, von denen unsere Großeltern noch nicht mal wussten, dass es sie überhaupt gibt.“ Während die Hautevolee weiter munter feiert, darben die kleinen Leute: Kaiser Franz fühlt sich da – passend zum gerade begonnenen Jahrzehnt – an die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert.

Für „HURRA HURRA“ lässt der 33-Jährige die Figur des Kaisers nun großspurig-markant auftreten. Der selbstverständlich wieder auf Deutsch verfasste Text ist scharfzüngig, zynisch, schneidend. Auch ironisch? Das muss jeder Hörer selbst für sich entscheiden. Die kaiserliche Hofkapelle – bestehend aus Mauro Ballarini (Gitarre), Marco Ballarini (Bass) und Tom Birlenbach (Drums) – lässt es jedenfalls amtlich krachen. Aufgenommen und produziert wurde die zupackend-rockende Single von Langzeitkumpel Sebastian Niehoff alias Sebel (Alligatoah, Stoppok, Max Buskohl u.v.a.) in dessen König-Ludwig-Studio (ausgerechnet!).

Das finale Mastering übernahm Robin Schmidt, der in der jüngeren Vergangenheit unter anderem auch dem aktuellen Ärzte-Album „Hell“ den letzten Schliff verpasste. Kaiser Franz und Sebel planen übrigens derzeit schon weitere Projekte, unter anderem steckt ein komplettes Album mit zehn Songs in der Pipeline. Doch nun heißt es zunächst einmal: Lautstärke auf Zehn und Ohren auf für „HURRA HURRA“.

Fazit der Jam Session NRW Redaktion:

Mit „HURRA HURRA“ beweist der KAISER mal wieder das er sich nicht auf ein Genre festlegen kann und will. Der Song besteht aus Elementen wie Blues, Punk, Rock bis hin zum Sprechgesang. Jam Session NRW muss diesen Song einfach nur mit 5 Sterne bewerten!! Wir sind bereits jetzt gespannt wie das neue Album wird!

Ihr möchtet mehr vom Kaiser hören? Kein Problem hier der Link zu seiner Seite: www.kaiserfranz-hofkapelle.de

Oder Streamen auf Spotify und Co.

Anzeige:
handyhuellen-24.de

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.