Eigentlich erzählt „Cherry“ von politisch brisanten Themen: Irakkrieg, posttraumatische Belastungsstörungen, Opioidkrise. Doch die „Avengers“-Regisseure Anthony und Joe Russo übersetzen Nico Walkers stark autobiografisch inspirierten Roman in ein visuell aufgeblasenes Filmkonstrukt, das ausgerechnet an die Künstlichkeit von Marvel erinnert.

Ein namenloser, gerade mal 21-jähriger Mann mit Holden-Caulfield-Attitüde zieht in den Irak-Krieg, als seine Freundin ihn verlässt. Er entwickelt eine posttraumatische Belastungsstörung und in deren Zuge wiederum eine schwere Tablettensucht, die schließlich zur Heroinsucht wird, als nichts anderes mehr wirkt. Und um diese Sucht zu finanzieren, wird er schließlich zum Bankräuber. Eigentlich erzählt „Cherry“ von…Read More

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